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Termine



Toni Sender erkämpfte sich ihre Selbstständigkeit früh und zog bereits mit 14 Jahren allein nach Frankfurt am Main um dort auf die Handelsschule zu gehen. 1910 schickte sie die Frankfurter Metallgesellschaft als Verbindungsfrau in die Filiale in Paris, wo sie auch für die französische Sozialdemokratie zu arbeiten begann. 1914 musste sie wegen des Kriegsausbruchs Frankreich verlassen, 1916 trat sie zur USP über, im November 1918 war sie zentrale Agitatorin der Novemberrevolution, in der Weimarer Republik dann eine der ersten Abgeordneten im Parlament und schärfste Kritikerin der NSDAP.

Nach der Machtergreifung 1933 verließ sie Deutschland, und arbeitete bei der UNO in New York.

 

Samstag 05.01.2019, 14:00 Uhr,


Treffpunkt Eingang Gutleutkaserne,


Gutleutstraße 136


ca. 2h


https://www.krfrm.de/projekte/route-der-industriekultur/winterprogramm-2017-18/

- Toni Sender -

Ein Leben für die Menschenrechte

 

 

- Wilhelm Grönke -

Ein Matrose verpasst seinen Zug

Wilhelm Grönke aus der Landgrafenstraße in Bockenheim zog 1914 freiwillig in den Ersten Weltkrieg und erlitt bereits im November 1918 eine schwere Kriegsverletzung, die seinen dauerhaften Einsatz im Feld unmöglich machte. Er wurde Marineapplikant in Wilhelmshaven und verbrachte viel Zeit zur Genesung bei einem Onkel in Davos, dort sah er Lenin und den Zimmerwalder Kreis und trat der deutschen Friedensgesellschaft bei.

Als er im November 1918 dann nach Wilhelmshaven zurückbeordert wurde, verpasste er seinen Anschlußzug und besuchte seine Familie bis die Revolution kam.

Während der Revolutionszeit war er Zugführer und politischer Kommissar bei den Roten Matrosen, als ihm 1924 deswegen der Prozess wegen Landesverrats gemacht wurde floh er nach Straßburg und kehrte erst 1945 zurück.

 

Samstag, 02.02.2018, 14:00 Uhr,


Treffpunkt Eingang Gutleutkaserne


Gutleutstraße 136


Dauer ca. 2 h


https://www.krfrm.de/projekte/route-der-industriekultur/winterprogramm-2017-18/


Wer sind wir

Wir sind der Verein für Arbeitergeschichte e.V. und interessieren uns für die Arbeitergeschichte in Frankfurt am Main aller Zeiten, aber vor allem die nach den Jahren 1840, in der die Industrialisierung begann unendlichen Luxus und Bequemlichkeit für den Menschen möglich zu machen; dieser soziale Fortschritt, dessen gerechte Verteilung immer wieder neu erkämpft werden muss.


Um das Gedächtnis an diese Kämpfe zu wahren veranstalten wir größtenteils Stadtführungen zur Industrie- und Arbeitergeschichte, aber auch Vorträge und Ausstellungen, desweiteren denken wir über den Aufbau einer kleinen Bibliothek der Arbeitergeschichte nach, für die wir noch günstige Räumlichkeiten suchen.

Mitforscher gesucht !



Wir sind kleiner Verein, der zur Überalterung neigt. Wir freuen uns daher über jeden geschichtlich interessierten, der sich bei uns einbringen möchte.


Studenten der neueren Geschichte die eventuell eine Arbeit zu einem Thema aus unserem Bereich erstellen wollen, sind uns doppelt willkommen, wir werden Euch nach Möglichkeit unterstützen.


Name: Uli Weiß

Verein für Arbeitergeschichte e.V.

Alexanderstraße 44

60489 Frankfurt am Main

Telefon: 0176-60968468

Email: uli@geschichtederarbeiterbewegung.net

Bildquelle:

Institut für Stadtgeschichte

Frankfurt am Main